Intimrasur – Das gilt es zu beachten

Intimrasur ohne Pickel ist nur bei maximaler Hygiene möglich

Die menschliche Behaarung außerhalb der Kopfhaut besitzt für manche Menschen etwas abstoßendes. Auch wenn sich viele Geschmäcker noch über das Für und Wider der Intimrasur und ihrer Ästhetik streiten, so kommt sie doch immer mehr als Trendfaktor zum Vorschein und viele, die sich den Intimbereich rasieren, lernen das größere hygienische Wohlbefinden zu schätzen.

Der bekannte Mode-Coiffeur Udo Walz hat einmal gesagt, dass jeder Mensch danach strebt einen möglichst guten äußerlichen Eindruck auf seine Mitmenschen zu machen. Immer mehr Menschen möchten sich jedoch nicht mehr nur für andere gut fühlen, sondern auch für sich selbst. Einige entscheiden sich daher für eine Intimrasur, da sie dadurch ein Gefühl von größerer Reinheit bekommen.

Wer den Intimbereich rasieren möchte, der muss auf höchstmögliche Hygiene achten, damit im Nachhinein keine Pickel entstehen können, welche das gewünschte ästhetische Körperbild wieder zunichte machen können.

Intimrasur ohne Pickel – Darauf kommt es an

Eine Intimrasur ohne Pickel ist am besten möglich, wenn man darauf achtet, dass die Klinge des Rasierers wirklich neu ist und nicht bereits von jemand anderem benutzt wurde. Es herrscht vielfach noch der Irrglaube, dass der Rasierer des Partners oder der Partnerin ohne weiteres auch für die eigene Behaarung eingesetzt werden kann. Dies ist allerdings ein Trugschluss, da vor allem dadurch oft Hautausschläge auftreten können. Natürlich sollte auch die eigene Klinge stets ausgewechselt werden, da nur durch einen hohen Schärfegrad Haare sauber rasiert und Hautirritationen minimiert werden können.

Ein weiterer Faktor der Pickelbildung bei der Intimrasur ist der verwendete Rasierschaum. Hier sollte man auf Qualität achten. Leider kommt man dabei oftmals nicht umhin, mehrere Marken-Hersteller auszuprobieren, bis man das für die individuellen Bedürfnisse optimale Produkt gefunden hat. Da jeder Körper, jede Haut anders auf bestimmte Fremdeinwirkungen reagiert, lässt sich dieser Faktor nicht generalisieren.

Intimrasur – So erzielen Sie optimale Ergebnisse

Bevor man mit der Rasur beginnt, sollte man die betreffenden Stellen sehr gründlich waschen. Sollte die Behaarung bereits etwas länger sein, ist es von Vorteil diese vor der Rasur mit einer Schere zu kürzen. Dies erleichtert den Rasurvorgang, denn sind die Haare etwas verfilzt, bleiben sie leicht an der Klinge hängen und werden bei der Rasur herausgerissen. Das kann vor allem im Intimbereich äußerst schmerzhaft sein.

Vor der Rasur können die Haare durch eine Kompresse oder ein heißes Bad aufgeweicht werden, um die Haarentfernung zu erleichtern.

Beim Rasieren an sich ist darauf zu achten, dass man vorsichtig vorgeht und eher kleine und kurze Bewegungen macht. Das verringert die Gefahr von Schnittverletzungen. Während die eine Hand den Rasierer benutzt, sollte mit der anderen Hand die betreffende Hautstelle etwas gestrafft werden, damit die Klinge über eine glatte Hautfläche gleiten kann.

Zwischendurch darf man nicht vergessen die Klinge immer mal wieder mit heißem Wasser abzuspülen. Dies erhöht den Hygienefaktor bei der Intimrasur.

Der Rasiervorgang sollte zu Anfang stets in Haarwuchsrichtung (“mit dem Strich”) ausgeführt werden. Für ein glatteres Ergebnis kann anschließend noch einmal entgegen der Haarwuchsrichtung vorgegangen werden. Stets ist jedoch darauf zu achten, dass die Intimrasur ohne Druck vonstatten geht, da nur so Hautirritationen verhindert werden können.

Ist die Stelle komplett und gründlich rasiert, entfernt man mit einem weichen Frotteetuch den restlichen Schaum. Danach sollte man die Stelle mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme einschmieren, damit die Hautirritationen leichter heilen können.

Beachtet man alle oben genannten Punkte kann einer Intimrasur ohne Pickel nichts mehr im Wege stehen.

RedaktionIntimrasur – Das gilt es zu beachten