Make-Up-Pinsel – Das sollte man beim Kauf beachten

Naturborste oder Synthetik? Die Auswahl an Make-Up-Pinseln ist riesig.

Kaum eine Frau möchte heutzutage noch auf Make-Up & Co. verzichten. Doch um dieses auch fachgerecht auftragen zu können, sind die richtigen Schminkpinsel unerlässlich. Es gibt inzwischen viele unterschiedliche Pinselarten für jedes einzelne Make-Up-Element, egal ob Foundation oder Lidschatten. Diese gewährleisten eine optimale Dosierung. Vor dem Kauf der Pinsel sollte jedoch einiges beachtet werden.

Wie gut sind Naturhaar-Pinsel?

Generell empfehlen fast alle Make-Up-Experten und Starvisagisten die Verwendung von Echthaar-Pinseln. Hier wird hochwertiges Tierhaar verwendet, das genau wie das menschliche Haar eine Cuticula, also eine äußere Schuppenschicht, besitzt. Das ermöglicht eine besonders gute Aufnahme der feinen Puderpartikel und gibt diesen anschließend sehr gleichmäßig an die Haut ab. Mit einem solchen Pinsel ist es möglich, ein besonders eben und fein wirkendes Hautbild zu erzeugen.

Natürlich sind auch synthetische Pinsel erhältlich, viele davon sogar in einer außerordentlich guten Qualität. Dennoch ist die Kunststofffaser nicht dazu in der Lage, die gleiche Qualität beim Auftragen zu erbringen, wie es beim Echthaar der Fall ist. Synthetische Borsten nehmen Puder und Make-Up eher an der Spitze auf und schieben es umher.

Optisch lassen sich die beiden Pinsel recht leicht voneinander unterscheiden: Synthetische Pinsel werden eher stumpf in Form geschnitten, während natürliche Pinsel ganz unterschiedlich lange und stufenlose Fasern aufweisen.

Die richtige Pflege von Make-Up-Pinseln

Wer sich hochwertige Make-Up-Pinsel kauft, sollte diese auch entsprechend pflegen, damit sich die Investition lohnt. Nur so hat man möglichst lange etwas davon. Für Pinsel gibt es spezielle Seifen, wie beispielsweise von derbekannten Pinselmanufaktur Da Vinci. Doch auch milde Shampoos für Haare eignen sich zum sanften Reinigen von Pinseln – Babyshampoo ist hier immer eine gute Wahl. Spülmittel darf dagegen nie verwendet werden, da die Fasern sehr schnell spröde und dadurch alle rückfettenden Substanzen entfernt werden.

Wie oft die Reinigung der Pinsel erfolgen sollte, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie häufig sie benutzt werden. Arbeitet man täglich damit, sollte – auch der eigenen Haut zuliebe – alle zwei Wochen eine sorgfältige Reinigung erfolgen, bei der letzten Endes auch Bakterien entfernt werden. Diese verunreinigen ansonsten das Hautbild.

Pflegt man seine Pinsel regelmäßig, dann hat man nicht selten mehrere Jahrzehnte etwas davon.

In der Regel machen Heizungs- oder Föhnluft auch guten Pinseln recht wenig aus, hier darf man sie also getrost trocknen. Wichtig ist jedoch, den Schaft zu schützen: Er quillt vom Wasser meist auf, da er aus Holz besteht und braucht dann genügend Zeit, ums ich wieder zusammenzuziehen. Trocknet man ihn mit heißer Luft, können Risse entstehen. Die unschöne Folge ist dann eventuell sogar ein Ausfallen einzelner Haare des Pinsels. Am besten ist es daher, die Pinsel an der Luft trocknen zu lassen, was bei Echthaar im Durchschnitt zwei Tage dauert. Synthetische Haare sind meist schon nach einem Tag vollständig getrocknet.

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